Monday, February 7, 2011

Multimedia - Vortrag im Pfarrsaal Wels / Vogelweide

Hallo zusammen,

die beiden Christians werden am 26. Feb. um 19:30 Uhr im
Pfarrsaal Wels Vogelweide
(Oberösterreich) einen Vortrag
übers Fliegen im Himalaya, Karakorum u. Tian Shan halten.
Wir werden an dem Abend über die "Highlights" unserer Reise erzählen,
wie z.B.:

  • mehrtägiger Biwakflug im indischen Himalaya
  • Streckenflüge über 230km im Hindokush u. Karakorum
  • Flughöhen über 7000m ohne künstlichen Sauerstoff
  • 2,5 wöchiger Biwakflug in Kirgistan (Tian Shan Gebirge)


Hier ein paar Videos zum Reinschnupper:

Gleitschirmwanderung durch Kirgistan Tag 5: Endlich ein Flugtag from Salaam Aleikum on Vimeo.



Paragliding in Pakistan from Salaam Aleikum on Vimeo.


Lageplan:
Pfarrsaal Wels Vogelweide Johann Strauss Str. 20


Größere Kartenansicht


Wir freuen uns auf euer Kommen
Viele Grüße
Christian

Saturday, December 18, 2010

10. - 12. Dezember; Heimreise

10. Dezember
Flug nach Santiago


Irgendwie hatten wir uns mit der Abflugzeit geirrt, deshalb standen wir bereits 3 ½ h vor dem Abflug schon am Flughafen und das obwohl es so gut im Bett gewesen wäre.

Nachdem wir die Wartezeit überstanden hatten, gings mit Zwischenlandungen in Coyhaique und Puerto Montt nach Santiago de Chile. Dort checken wir in dem Hostel ein, wo wir auch zu Beginn unserer Reise genächtigt hatten.

Am frühen Nachmittag geht’s zur Happy Hour in die überfüllten Straßencafés und Bars. Voller Vorfreude auf ein Steak, besuchten wir das Restaurant dass uns Joki empfohlen hatte. Dort mussten wir dann feststellen, dass wir eigentlich gar keine Hunger haben. Deshalb verließen wir den Wirt nach wenigen Minuten wieder. Bisschen beduselt erreichten wir unser Hostel.

Leider konnten wir diese Nacht nicht sehr viel schlafen, da vor unserem Hostel bis in die Morgenstunden lautstark gefeiert wurde.



11. Dezember
Heimflug nach Linz

Zu Mittag leisteten wir uns ein Taxi zum Flughafen.

Tschau Chile.

Ab hier war unser Urlaub vorbei. Jetzt geht’s nach Hause.

Nach 19 Stunden Flugzeit und 2 Zwischenlandungen landeten wir am 12 Dezember um 14:15 Uhr in Linz.

Der Wetterbericht zu Hause lautete (man will es nicht glauben):

windig!!!





8. - 9. Dezember; Punta Arenas; Pinguine

8. Dezember
Pinguine besucht; Chillen im Hostel

Da wir mit dem Bericht schreiben etwas im Rückstand waren, widmeten wir diesen Tag der Blogspot Schreiberei. In unserem Hostel mit Internetzugang ließ es sich aber auch gut aushalten.

Am späten Nachmittag brachen wir auf um eine Pinguinkolonie zu besuchen. Bei der Hinfahrt zu den witzigen Tieren nach Seno Otway (mit einem Touristenbus) wurden wir ausgenommen wie eine Weihnachtsgans (passend zur Adventzeit). Als wir dann bei den Pinguinen angekommen waren, durften wir gleich nochmal Eintritt zahlen. Dort konnten wir den Tierchen eine Stunde beim tollpatschigen Watscheln zuschauen.

Abends irrten wir auf der Suche nach einer gemütlichen Bar stundenlang in der Stadt herum. Letztendlich landeten wir im Supermarkt. Im Shop besorgen wir Bier, Nusseis und fertig gemixte Cocktails. Anschließend zogen wir uns in unser Hostel zurück um dort gemütlich rumzuhängen, ein bisschen mit dem Hostel Besitzer zu sudern u. Matallica live in Denver zu schauen/hören.






9.Dezember

Letzter Tag in Patagonien


Bilder hoch geladen u. BlogSpot geschrieben.

Während Christian fleißig schrieb, kümmerte sich Maria um das leibliche Wohl und besorgte Cocktails.


Thursday, December 9, 2010

Unsere zureuckgelegte Route in Patagonien

Unsere zurueckgelegte Route in Patagonien:
(zum Vergroessern aufs Bild klicken)

Weiter Bilder zu den jeweiligen Kapitel unter:
http://picasaweb.google.com/RanklChristian/Chile

Wednesday, December 8, 2010

5. - 7. Dezember; Pali Aike Nationalpark


5. Dezember
Anreise Nationalpark Pali Aike

Am Vormittag verliessen wir unsere gut temperierte Sauna/Zimmer in Puerto Natales. Noch schnell Lebensmittel gekauft, dann gings mit dem Bus wieder nach Sueden.
An der Kreuzung Gbdor Phillipi stiegen wir aus. Dort goennten wir uns im Resti vor der Weiterfahrt einen Kaffee bzw. Kakao.
Nach der kurzen Rast stellten wir uns wieder an den Strassenrand um Richtung Pali Aike zu stoppen. Wenige Minuten spaeter blieb auch schon ein Auto stehen.
Zwischen drei Maedels + ein Kind im Kindersitz zwickten wir uns in das ueberfuellte Auto.
Da die Maedels auch in den Park wollten, gings etwas beengt ca. 150 km direkt in den abgelegenen Nationalpark Pali Aike.
Vorbei an Guanaco Herden und Nandus erreichten wir den Campingplatz. Dort nisteten wir uns in einem Blechunterstand ein. Zum Essen gabs Spaghetti mit Sardinen und Bier.Da es an dem Tag aussergewohnlich warm u. schwachwindig war, rannte Christian an dem Abend noch auf einen nahegelegenen Huegel.
Am Abend bekamen wir Besuch von einem Stinktier. Da wir ebenfalls nicht mehr nach Rosenblueten rochen, hielt es uns ev. fuer Artgenossen.







6. Dezember
Pampa Wanderung zur Laguna Ana

Da der Park nicht sehr gross war, gingen wir den Tag gemuetlich an. Nach einem leckeren Fruehstueck mit Cerealien, Milch und Obst starteten wir die Wandertour. Der Glaube, dass das Wetter hier schoener und waermer ist als im bergigen Patagonien war ein Irrglaube. Keine Sonne, dafuer mal wieder kalter, stuerrmischer Wind.
An der Laguna Ana konnten wir Flamingos beobachten. Der vom Conaf versprochene Puma mit Babys liess sich jedoch nicht blicken.
Querfeldein gings zurueck zu unserer Unterkunft, dort machten wir ein Nachmittagsschlaefchen das bis in den Abend andauerte. Bei dem kalten stuermischen Wind das Zelt zu verlassen waere auch menschenunwuerdig gewesen. Daher beschraenkten wir unsere Aktivitaeten auf Essen und Schlafen.






7. Dezember
Kraterbesichtigung; Fahrt nach Punta Arenas

Hoechst motiviert besichtigten wir noch das Highlight des Parks, die Vulkankrater. Anschliessend wanderten wir entlang einer Schotterpiste zurueck zum Parkausgang.
Nach 2h Gehzeit begegnete uns zufaellig der Parkwaechter mit seinem Quad.Da er scheinbar nichts besseres zu tun hatte, brachte er uns mit seinem Gelaendefahrzeug die restlichen Km an die Nationalpark Grenze.
Die Befuerchtung nur schwer vom wenig besuchten Park zur 30 km entfernten Hauptstrasse zu gelangen bestaetigte sich Gott sei Dank nicht. Zwei nette Maedls die ebenfalls den Park besuchten nahmen uns bis zur Hauptverkehrsroute mit.
An der Hauptstrasse angekommen hatten wir leider nicht so viel Glueck. Kein Auto bzw. Lastwagen blieb stehen. Im kalten Wind schien eine Stunde eine Ewigkeit zu sein.
Als wir eigentlich schon das Handtuch werfen u. in das nahegelegene Resti gehen wollten, nahm uns zum Glueck ein Reisebus bis Punta Arenas mit.
Die Sitznachbarin von Maria schmierte sich eine stark riechende Creme unter die Nase (nachdem Maria die Schuhe ausgezogen hatte). Scheinbar war fuer Maria u. Christian eine Koerperwaesche dringend noetig ;=)
Unser Vorhaben an dem Tag noch zu einer nahegelegenen Pingoin Kolonie zu stoppen verschoben wir auf einen anderen Tag, da wir nicht noch mal in der Kaelte stehen und stoppen wollten.
In Punta Arenas angekommen gingen wir unserer Lieblingsbeschaeftigung nach:
Kuchen essen und Kaffee bzw. Kakao schluerfen.
Anschliessend checkten wir im heimeligen "fin del mundo" (Ende der Welt) Hostel ein.
Somit konnte unser Reinigungsmarathon von Koerper, Haare und Kleidung beginnen.
Wohlriechend besuchten wir an dem Abend noch in ein Restaurant und eine Bar.





2. - 4. Dezember; Torres del Paine

2. Dezember
Fahrt zum Nationalpark; Wanderung zum Grey Gletscher

Frueh morgens um halb Acht gings mit dem Bus in 3h zum Nationalpark.
Dort fuhren wir mit einer Faehre zum Startpunkt unserer 3 taegigen Wanderung.Da dieser Ausgangspunkt auch der Beginn fuer den beruehmten W-Trek ist (der zum Glueck auf einer anderen Route verlaeuft), war der dortige Campingplatz mit vielen bunten Zelten geschmueckt.
Weil wir mit der Faehre den Startpunkt bereits um 13:00 Uhr erreichten nahmen wir an diesem Tag noch die ersten 21 km in Angriff.
Der zum Glueck weniger frequentierte Weg fuehrte zu Beginn entlang eines Sees (Grey See) zum sehr imposanten Grey Gletscher.
Dort campten wir "wild" auf einer Klippe mit wunderbaren Gletscherblick. Der sehr Wind ausgesetzte Zeltplatz zeigte in der Nacht unserm Zelt die Grenzen auf. Das Hubba Hubba voerformte sich, gepeitscht vom stuermischen Westwind, in alle Richtungen. Die Verankerung vom Vorzelt konnte dem Sturm nicht Standhalten .

3. Dezember
Ueber den Jhon Gardo Pass zum Dickson Refugio

Nicht ganz ausgleschlafen (wegen der stuermischen Nacht) wanderten wir um 10:00 Uhr Vormittag los.
Zu Beginn gings noch den Gletscher entlang durch dichten Wald.
Danach als wir uns dem Pass naeherten u. Hoehenmeter machen mussten wanderten wir im Schnee durch einen wunderschoenen (vermeindlich) einsamen Waldweg.
Diese Einsamkeit wurde wenig spaeter getruebt als uns eine gefuehrte Gruppe mit ca. 20 Leuten entgegen kam. Kurz vor dem Pass erreichten wir die Baumgrenze, hier herrschte erneut steurmischer Wind.
Vom Pass aus konnten wir noch ein mal den Bilck zum Gletscher geniessen.
Der Abstieg war abgesehen vom Triebschnee, der Christian die Schuhe anfuellte sehr einfach u. spassig. Kurz bevor wir das Tal erreichten mussten wir noch ca. 1h im Sumpf waten.
Am Talboden erreichten wir das Camp Los Perros, dort trafen wir wieder auf eine gefuehrte Luxustour. Im warm up Shelter kochten die Guides bei Batteriebetriebener Rockmusik leckere chilenische Gerichte. Wir nutzten den Shelter fuer eine kurze Jausenpause.
Nach der kurzen Pause wanderten wir einem Bachverlauf folgend zum Dickson Refugio (unser 21 km entferntes Tagesziel). Auch auf dieser Strecke konnten wir einen kleinen Gletscher bewundern.
In der besscheidenen Huette bezogen wir Quartier u. kochten uns lecker Gemuesereis mit Tomatensouce, als Nachspeise gabs Babybrei.


4. Dezember
Wanderung zum Hotel Los Torres

Die letzte Etappe unserer Wanderung war gezeichnet von wunderbaren Wetter u. (fuer Patagonien) wenig Wind.
Zu Beginn gings durch den Sumpf in ein breites Tal zu einem See.


Nach dem See folglte ein kleiner Pass ab hier war die Landschaft voellig anders als bisher.
Die Granitfelsen wichen kleinen Huegeln, saftige/sumpfige Waelder veraenderten sich in trockene Wiesen.
Kurz vor unserm Etappenziel konnten wir noch mehrere Condore beim Soaren beobachten.
Nach 29 km errechten wir um 18:00 Uhr das Ziel unserer 3 taegigen Wanderung das Hotel Torres.
Von dort aus fuhren wir mit einem Bus zurueck nach Puerto Natales.

30. November - 1. Dezember; Puerto Natales

30. November
Stoppen nach Puerto Natales; Christians Geburtstag

...Nachdem wir mit der Faehre von der Riesco zum Festland uebergesetzt hatten fuhren wir mit unserer Mitfahrgelegenheit weiter bis zur Hauptstrasse die nach Natales fuehrt.
Dort nahmen uns dann zwei lustige Lastwagenfahrer mit. Christian durfte es sich in der Schlafkabine gemuetlich machen. Maria nahm am Beifahrersitz platz, wo sie vom Fahrer mit Wurstsemmel, Zuckerl, Zigaretten u. Trinken versorgt wurde.
Als der Viehtransporter dann zu einer Estancia abbiegen musste stiegen wir aus.
Die restlichen 60km bis Natales nahm uns dann ein Linenbus mit.
In der Stadt checkten Christian und die Eine in einem Saunahotel ein.
Dort erledigten wir die dringend noetige Koerperpflege.
Danach machten wir einen kurzen Saunagang + Aufguss mit Marias stinkenden Socken am maximo aufgedrehten Gasofen im Hotelzimmer.
Abends feierten wir mit Steak, Burger u. Cocktails Christians 33sten Geburtstag.


1. Dezember
Organsiation Tour Torres del Paine

Gang zur Touristeninfo um uns nach dem Bus zum Nationalpark Torres del Paine zu erkundigen.
Proviant Kauf fuer die bevorstehende Wanderung im Uni Marc.
Maria kaufte sich frische Socken u. ein paar Handschuhe.
Den restlichen Tag verbrachten wir in unserer Sauna.